Reagenzgläser und Aufbewahrungsfläschchen im Labor auf Regal

Forschung

Studien

Bei zahlreichen unserer Forschungsprojekte sind wir auf freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer angewiesen. Wenn Sie unsere Forschung unterstützen und an einer Studie teilnehmen möchten, finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten in den angegebenen Links.

Diese Studie richtet sich an volljährige hospitalisierte Patienten welche an einem zu tiefen Natrium-Spiegel im Blut (= Hyponatriämie) leiden.

 

Die Studie untersucht die Auswirkungen des Medikamentes Empagliflozin (Jardiance)® auf den Natrium-Spiegel von Patienten, die chronisch an einem zu tiefen Natriumspiegel im Blut auf Grund des Syndroms der inadäquaten Antidiurese (SIAD), einer Herzschwäche, einer eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion leiden. Wir machen diese Studie, um die Wirksamkeit und die Verträglichkeit dieser neuen Therapie zu untersuchen.

 

Kontakt
Dr. Sophie Monnerat
Tel. +41 61 328 76 08
sophie.monnerat@usb.ch

 

Link: https://www.kofam.ch/de/studienportal/nach-klinischen-versuchen-suchen/studie/53049

In dieser Studie wollen wir herausfinden, ob niedrigdosiertes MDMA als Stimulationstest eingesetzt werden kann einen Oxytocin-Mangel bei Patienten mit Vasopressin-Mangel (zentraler Diabetes insipidus) nachzuweisen. Dafür suchen wir Patient*innen mit einem zentralen Vasopressin-Mangel und gesunde Kontrollproband*innen. Die Studie beinhaltet eine Voruntersuchung und 3 Studientage. Die Dauer der Studie beläuft sich auf ca. 6 Wochen.

 

Kontakt:

Dr. med. Andi Nikaj
andi.nikaj@usb.ch
Tel. +41 61 328 57 43

 

Link: https://www.humanforschung-schweiz.ch/de/studiensuche/studien-detail/66301/?cHash=7783c97771ab67583a2c6c0df96b72b9

 

 

In dieser Studie untersuchen wir, ob die Gabe des Studienmedikaments Oxytocin bei Patient*innen mit Vasopressinmangel (Diabetes insipidus) zu einer Verbesserung psychischer Symptome wie Ängstlichkeit, Emotionswahrnehmung, Empathie sowie des sozialen Wohlbefindens und letztendlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt und als zukünftige Behandlungsoption in Frage kommt. Die Studie dauert insgesamt 28 Tage und umfasst drei Besuche vor Ort.

 

Kontakt:

Svenja Leibnitz

svenja.leibnitz@usb.ch

 

Link: https://www.humanforschung-schweiz.ch/de/studiensuche/studien-detail/66331#query=oxytution

 

Tumorbedingte Insulinsekretion kann zu schweren Hypoglykämien führen, die häufig eine kontinuierliche Glukosezufuhr über den Darm oder intravenös sowie zusätzliche Medikamente wie Cortisol (als Gegenspieler von Insulin) erfordern. Der untersuchte Antikörper kann diese übermässige Insulinwirkung reduzieren und dadurch die Notwendigkeit für künstliche Glukosezufuhr und Begleitmedikamente deutlich verringern oder sogar ganz überflüssig machen.
Unser Zentrum ist derzeit das erste weltweit, das im Rahmen dieser internationalen Multizenterstudie einen Patienten eingeschlossen hat.

 

 

Kontakt

Prof. Emanuel Christ
Leiter interdisziplinäre Endokrinologie
Tel. (24h Erreichbarkeit): +41 79 524 48 71
emanuel.christ@usb.ch

 

Link: https://rezolutebio.com/ersodetug/

In dieser Studie wollen wir herausfinden, ob zwei Formen des Hormons Östrogen, Estradiolvalerat und Ethinylestradiol, als Stimulationstest eingesetzt werden können, um einen Oxytocin-Mangel bei Patient*innen mit Vasopressin-Mangel (zentraler Diabetes insipidus) nachzuweisen. Dafür suchen wir in einer ersten Phase gesunde Personen und in einer zweiten Phase Patient*innen mit einem zentralen Vasopressin-Mangel. Die Studie beinhaltet eine Voruntersuchung und zwei Studientage. Die Dauer der Studie beläuft sich auf ca. zwei Wochen bei Männern und die Dauer von zwei Zyklen bei Frauen.

 

Kontakt:

Dr. med. Andi Nikaj
andi.nikaj@usb.ch
Tel. +41 61 328 57 43                                                                              

 

Michelle Müller
michelle.mueller@usb.ch
Tel. +41 61 328 55 23

 

Link: https://www.humanforschung-schweiz.ch/de/studiensuche/studien-detail/67585/?cHash=b695f140548ba7a5c9aeb4c5e40e3ac8

 

 

Die ProBOLIC-Studie ist eine randomisierte, aktiv-kontrollierte, parallelgruppige, einfach verblindete Studie zur Untersuchung unterschiedlicher Therapiestrategien mit Dopaminagonisten (DA) bei Patientinnen und Patienten mit Prolaktinom mit besonderem Fokus auf metabolische Effekte. Prolaktinome sind die häufigsten Hypophysentumoren und gehen neben Hypogonadismus und Infertilität auch mit metabolischen Veränderungen wie Insulinresistenz, Dyslipidämie und Adipositas einher. Dopaminagonisten, insbesondere Cabergolin, stellen die etablierte Erstlinientherapie dar, jedoch existieren bislang keine evidenzbasierten Empfehlungen zu optimalen Zielwerten des Prolaktinspiegels unter Therapie. Hinweise deuten darauf hin, dass unterschiedliche erreichte Prolaktinspiegel verschiedene Auswirkungen auf die metabolische Gesundheit haben könnten. Primäres Ziel der Studie ist die Untersuchung von Glukosetoleranz, Insulinsensitivität und Betazellfunktion nach 12 Monaten DA-Therapie mittels oralem Glukosetoleranztest (OGTT) inklusive Insulinmessungen. In der Schweiz wird Cabergolin als bevorzugter Dopaminagonist gemäss Standarddosierung mit individueller Dosisanpassung eingesetzt.

 

Kontakt:

Dr. Cihan Atilla

cihan.atila@usb.ch

 

Diese Studie richtet sich an volljährige ambulante und hospitalisierte Patienten, welche neu ein Thiazid- oder Thiazid-ähnliches Diuretikum verschrieben bekommen. 

 

Thiazid- und Thiazid-ähnliche Diuretika sind harnausscheidende Medikamente (sogenannte „Wassertabletten“). Eine häufige Nebenwirkung von Thiazid- Diuretika ist ein erniedrigter Salzspiegel im Blut. Aktuell gibt es keine bekannte Vorsorgeuntersuchung, um ein erhöhtes Risiko für diese Nebenwirkung schon vor Beginn der Therapie erkennen zu können. In unserem Forschungsvorhaben wollen wir daher herausfinden, ob vor Beginn der Therapie die Bestimmung der Prostaglandin E2- Konzentration im Urin (Gewebshormon) das Auftreten eines erniedrigten Salzspiegels im Blut hervorsagen kann.

 

 

Kontakt

Dr. Julia Beck
julia.beck@usb.ch

 

Weitere Informationen zur Studie

In dieser Studie wollen wir herausfinden, ob Musik, die durch Schallverstärkungstechnologie modifiziert wurde, bei gesunden Personen Auswirkungen auf den Oxytocin-Spiegel hat. Dafür suchen wir in einer ersten Phase gesunde Personen und in einer zweiten Phase Patient*innen mit einem zentralen Vasopressin-Mangel. Die Studie beinhaltet eine Voruntersuchung und 2 Studientage. Die Dauer der Studie beläuft sich auf ca. 3 Tage.

 

Kontakt:

Dr. med. Andi Nikaj                                                                 
andi.nikaj@usb.ch                                                     
Tel. +41 61 328 57 43    

Link: https://www.humanforschung-schweiz.ch/it/cerca-studi/dettaglio-studi/67545/?cHash=a78fdc3c41a2e8a77631e7f5dc516f2e                                                   

In dieser Studie untersuchen wir verschiedene Methoden für den Halsvenenultraschall zur Beurteilung des Körperwassers - auf ihre Treffsicherheit sowie Normalwerte bei gesunden Patienten.

 

Wir suchen:

Erwachsene Patient*innen

  1. Ohne bekannte Herz- / Nierenprobleme oder Diabetes
  2. Ohne Blutdruckmedikamente oder Diuretika («Wassertabletten»)

Kontakt:

Dr. med. sc. Laura Potasso,

laura.potasso@usb.ch

Tel 061 328 58 76

In dieser Studie untersuchen wir neue Blut- und Urinmarker zur besseren Diagnosestellung und Behandlung verschiedener Formen von erniedrigtem Blutsalz (Hyponatriämie) bei Patienten welche Thiazid-Medikamente einnehmen.

 

Wir suchen:

Am Universitätsspital Basel hospitalisierte erwachsene Patient*innen mit Natrium < 130mmol/l und Thiazid- / Thiazid-like Diuretikum

 

Link: https://kofam.ch/en/snctp-portal/searching-for-a-clinical-trial/245672/study/68787

 

Kontakt:

Dr. med. sc. Laura Potasso,

laura.potasso@usb.ch

Tel. 061 328 58 76

Diese Studie richtet sich an alle volljährigen Patient*innen welche an der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) operiert werden.  Untersucht wird, ob eine reduzierte Flüssigkeitsaufnahme von weniger als 1 Liter pro Tag oder die Supplementierung mit Proteingetränken eine Hyponatriämie (zu niedriger Natriumspiegel im Blut) nach Operationen an der Hypophyse verhindern kann.  Da nach einem solchen Eingriff häufig ein niedriger Natriumspiegel auftritt, zielt die Studie darauf ab, durch Flüssigkeitsrestriktion oder Proteinsupplementation zwischen Tag 4 und Tag 9 den Natriumspiegel zu stabilisieren und die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern.

 

Kontakt:

Michelle Müller

michelle.mueller@usb.ch

Diese Studie richtet sich an volljährige hospitalisierte Patient*innen mit Hyponatriämie (zu niedrigem Natriumspiegel im Blut). Untersucht wird eine neue Behandlung mit einer täglichen Eiweisssupplementierung von 80 g über fünf Tage bei Patient*innen mit Hyponatriämie aufgrund des Syndroms der inadäquaten Antidiurese (SIAD). Diese neue Therapie wird mit der aktuellen Standardbehandlung verglichen, die eine Flüssigkeitsbeschränkung auf weniger als 1000 ml pro Tag umfasst.

 

Kontakt:

Michelle Müller

michelle.mueller@usb.ch