Forschung
Studien
Bei zahlreichen unserer Forschungsprojekte sind wir auf freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer angewiesen. Wenn Sie unsere Forschung unterstützen und an einer Studie teilnehmen möchten, finden Sie weitere Informationen und Kontaktdaten in den angegebenen Links.
EMPOWER – Effekt des SGLT2 Inhibitors Empagliflozin auf Patienten mit euvolämischer und hypervolämischer Hyponatriämie
Diese Studie richtet sich an volljährige hospitalisierte Patienten welche an einem zu tiefen Natrium-Spiegel im Blut (= Hyponatriämie) leiden.
Die Studie untersucht die Auswirkungen des Medikamentes Empagliflozin (Jardiance)® auf den Natrium-Spiegel von Patienten, die chronisch an einem zu tiefen Natriumspiegel im Blut auf Grund des Syndroms der inadäquaten Antidiurese (SIAD), einer Herzschwäche, einer eingeschränkten Leber- oder Nierenfunktion leiden. Wir machen diese Studie, um die Wirksamkeit und die Verträglichkeit dieser neuen Therapie zu untersuchen.
Kontakt
Dr. Sophie Monnerat
Tel. +41 61 328 76 08
sophie.monnerat@usb.ch
Link: https://www.kofam.ch/de/studienportal/nach-klinischen-versuchen-suchen/studie/53049
OxyTUTION – Oxytocin-Nasenspray als neue Therapiemöglichkeit bei Patient*innen mit Vasopressinmangel (Diabetes insipidus)
In dieser Studie untersuchen wir, ob die Gabe des Studienmedikaments Oxytocin bei Patient*innen mit Vasopressinmangel (Diabetes insipidus) zu einer Verbesserung psychischer Symptome wie Ängstlichkeit, Emotionswahrnehmung, Empathie sowie des sozialen Wohlbefindens und letztendlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt und als zukünftige Behandlungsoption in Frage kommt. Die Studie dauert insgesamt 28 Tage und umfasst drei Besuche vor Ort.
Kontakt:
Svenja Leibnitz
Link: https://www.humanforschung-schweiz.ch/de/studiensuche/studien-detail/66331#query=oxytution
Phase 3 Studie zur Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit von Ersodetug, ein Insulin-Rezeptor-Antikörper
Tumorbedingte Insulinsekretion kann zu schweren Hypoglykämien führen, die häufig eine kontinuierliche Glukosezufuhr über den Darm oder intravenös sowie zusätzliche Medikamente wie Cortisol (als Gegenspieler von Insulin) erfordern. Der untersuchte Antikörper kann diese übermässige Insulinwirkung reduzieren und dadurch die Notwendigkeit für künstliche Glukosezufuhr und Begleitmedikamente deutlich verringern oder sogar ganz überflüssig machen.
Unser Zentrum ist derzeit das erste weltweit, das im Rahmen dieser internationalen Multizenterstudie einen Patienten eingeschlossen hat.
Kontakt
Prof. Emanuel Christ
Leiter interdisziplinäre Endokrinologie
Tel. (24h Erreichbarkeit): +41 79 524 48 71
emanuel.christ@usb.ch
ProBOLIC: Auswirkungen von verschiedenen Ziel-Prolaktinspiegel auf den Zucker-Stoffwechsel in Patienten mit Prolaktinomen
Die ProBOLIC-Studie ist eine randomisierte, aktiv-kontrollierte, parallelgruppige, einfach verblindete Studie zur Untersuchung unterschiedlicher Therapiestrategien mit Dopaminagonisten (DA) bei Patientinnen und Patienten mit Prolaktinom mit besonderem Fokus auf metabolische Effekte. Prolaktinome sind die häufigsten Hypophysentumoren und gehen neben Hypogonadismus und Infertilität auch mit metabolischen Veränderungen wie Insulinresistenz, Dyslipidämie und Adipositas einher. Dopaminagonisten, insbesondere Cabergolin, stellen die etablierte Erstlinientherapie dar, jedoch existieren bislang keine evidenzbasierten Empfehlungen zu optimalen Zielwerten des Prolaktinspiegels unter Therapie. Hinweise deuten darauf hin, dass unterschiedliche erreichte Prolaktinspiegel verschiedene Auswirkungen auf die metabolische Gesundheit haben könnten. Primäres Ziel der Studie ist die Untersuchung von Glukosetoleranz, Insulinsensitivität und Betazellfunktion nach 12 Monaten DA-Therapie mittels oralem Glukosetoleranztest (OGTT) inklusive Insulinmessungen. In der Schweiz wird Cabergolin als bevorzugter Dopaminagonist gemäss Standarddosierung mit individueller Dosisanpassung eingesetzt.
Kontakt:
Dr. Cihan Atilla
PROPHECY – Rolle der Prostaglandine in der Vorhersage eines tiefen Salzspiegels unter Thiazid-Therapie
Diese Studie richtet sich an volljährige ambulante und hospitalisierte Patienten, welche neu ein Thiazid- oder Thiazid-ähnliches Diuretikum verschrieben bekommen.
Thiazid- und Thiazid-ähnliche Diuretika sind harnausscheidende Medikamente (sogenannte „Wassertabletten“). Eine häufige Nebenwirkung von Thiazid- Diuretika ist ein erniedrigter Salzspiegel im Blut. Aktuell gibt es keine bekannte Vorsorgeuntersuchung, um ein erhöhtes Risiko für diese Nebenwirkung schon vor Beginn der Therapie erkennen zu können. In unserem Forschungsvorhaben wollen wir daher herausfinden, ob vor Beginn der Therapie die Bestimmung der Prostaglandin E2- Konzentration im Urin (Gewebshormon) das Auftreten eines erniedrigten Salzspiegels im Blut hervorsagen kann.
Kontakt
Dr. Julia Beck
julia.beck@usb.ch
THAP-Studie – Untersuchung verschiedener Methoden für den Halsvenenultraschall zur Beurteilung des Körperwassers auf ihre Treffsicherheit
In dieser Studie untersuchen wir verschiedene Methoden für den Halsvenenultraschall zur Beurteilung des Körperwassers - auf ihre Treffsicherheit sowie Normalwerte bei gesunden Patienten.
Wir suchen:
Erwachsene Patient*innen
- Ohne bekannte Herz- / Nierenprobleme oder Diabetes
- Ohne Blutdruckmedikamente oder Diuretika («Wassertabletten»)
Kontakt:
Dr. med. sc. Laura Potasso,
Tel 061 328 58 76
THAT-Studie – Blut- und Urinmarkers zur Therapieentscheidung bei Patienten mit Thiazid-Diuretika und niedrigem Salz im Blut (= Hyponatriämie)
In dieser Studie untersuchen wir neue Blut- und Urinmarker zur besseren Diagnosestellung und Behandlung verschiedener Formen von erniedrigtem Blutsalz (Hyponatriämie) bei Patienten welche Thiazid-Medikamente einnehmen.
Wir suchen:
Am Universitätsspital Basel hospitalisierte erwachsene Patient*innen mit Natrium < 130mmol/l und Thiazid- / Thiazid-like Diuretikum
Link: https://kofam.ch/en/snctp-portal/searching-for-a-clinical-trial/245672/study/68787
Kontakt:
Dr. med. sc. Laura Potasso,
Tel. 061 328 58 76
TREASURE-PIT: Wirkung einer erhöhten Proteinaufnahme oder einer Begrenzung der Trinkmenge zur Verhinderung von zu niedrigen Salzwerten im Blut nach einer Operation an der Hirnanhangsdrüse
Diese Studie richtet sich an alle volljährigen Patient*innen welche an der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) operiert werden. Untersucht wird, ob eine reduzierte Flüssigkeitsaufnahme von weniger als 1 Liter pro Tag oder die Supplementierung mit Proteingetränken eine Hyponatriämie (zu niedriger Natriumspiegel im Blut) nach Operationen an der Hypophyse verhindern kann. Da nach einem solchen Eingriff häufig ein niedriger Natriumspiegel auftritt, zielt die Studie darauf ab, durch Flüssigkeitsrestriktion oder Proteinsupplementation zwischen Tag 4 und Tag 9 den Natriumspiegel zu stabilisieren und die Lebensqualität der Patientinnen zu verbessern.
Kontakt:
Michelle Müller
TREASUREx: Wirkung einer erhöhten Proteinaufnahme auf die Behandlung von zu niedrigen Salzwerten im Blutd niedrigem Salz im Blut (= Hyponatriämie)
Diese Studie richtet sich an volljährige hospitalisierte Patient*innen mit Hyponatriämie (zu niedrigem Natriumspiegel im Blut). Untersucht wird eine neue Behandlung mit einer täglichen Eiweisssupplementierung von 80 g über fünf Tage bei Patient*innen mit Hyponatriämie aufgrund des Syndroms der inadäquaten Antidiurese (SIAD). Diese neue Therapie wird mit der aktuellen Standardbehandlung verglichen, die eine Flüssigkeitsbeschränkung auf weniger als 1000 ml pro Tag umfasst.
Kontakt:
Michelle Müller