Caring for the huddleboard

"Capacity building" and mutual learning for a more stable healthcare system in Tanzania

The USB supports projects in Tanzania so that people with HIV can get the treatment they need. Our infectiologist Prof. Maja Weisser Rohacek is right in the middle of it all. She admires the inventive spirit shown by the people in the East African country.

Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director
Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director

Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director

What Weisser Rohacek has learned in Tanzania is the flexibility to adapt to situations. Especially in rural areas, where supply and funding are a problem, this ability to innovate - independently of government programs - often leads to creative solutions. "My takeaway from this is that changes can also be supported by society. That's something we can also learn for our healthcare system."

Many people in Tanzania are very innovative and make the best of their situation.

What Weisser Rohacek has learned in Tanzania is the flexibility to adapt to situations. Especially in rural areas, where supply and funding are a problem, this ability to innovate - independently of government programs - often leads to creative solutions. "My takeaway from this is that changes can also be supported by society. That's something we can also learn for our healthcare system."

Generation USB

Many people in Tanzania are very innovative and make the best of their situation.

What Weisser Rohacek has learned in Tanzania is the flexibility to adapt to situations. Especially in rural areas, where supply and funding are a problem, this ability to innovate - independently of government programs - often leads to creative solutions. "My takeaway from this is that changes can also be supported by society. That's something we can also learn for our healthcare system."

Klinische Realität trifft ökologische Analyse

Die «GREEN CATHeter Lab Study» zeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn unterschiedliche Fachperspektiven zusammenkommen. Jasper Boeddinghaus, Oberarzt Kardiologie und ebenfalls Mitglied des Forschungsteams, fasst dies so zusammen:

 

«Diese Studie hat ermöglicht, über den Tellerrand unseres sonstigen Forschungsbereichs zu schauen und gleichzeitig zeitgemässe und allgegenwärtige Themen wie Umweltverschmutzung und Emissionen gemeinsam anzugehen.» 

Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director
Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director

Dr. med. Werner Kübler, Hospital Director

Kardiologie, Nachhaltigkeit und Betrieb brachten jeweils spezifisches Wissen ein – von klinischen Abläufen über Ökobilanzierung bis hin zu Recyclingprozessen. Dadurch konnten die Ergebnisse nicht nur erhoben, sondern auch praxisnah interpretiert und in den USB-Alltag übersetzt werden.

 

«Die beteiligten Bereiche brachten unterschiedliche Blickwinkel ein, was sich ideal ergänzte. So konnten wir methodisch genau und gleichzeitig schnell und effizient arbeiten. Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit haben von Anfang an sehr gut geklappt – gerade im laufenden Klinikalltag ist das nicht selbstverständlich.» – Michael Kunz

 

Die Teams betonen ausserdem, dass sie durch das Projekt einen Einblick in die Themen und Arbeitsweisen der anderen Bereiche gewonnen haben – ein Gewinn für zukünftige Zusammenarbeit.

Generation USB

Many people in Tanzania are very innovative and make the best of their situation.

What Weisser Rohacek has learned in Tanzania is the flexibility to adapt to situations. Especially in rural areas, where supply and funding are a problem, this ability to innovate - independently of government programs - often leads to creative solutions. "My takeaway from this is that changes can also be supported by society. That's something we can also learn for our healthcare system."

Die Studie zeigt auf, wie wertvoll eine systematische Erhebung von Abfallmengen im klinischen Alltag ist. Durch die genaue Analyse einzelner Eingriffe wird sichtbar, wo Verpackungen überdimensioniert sind, welche Produkte nicht recycelbar sind und welche Materialien besonders ins Gewicht fallen. Obwohl dem Forschungsteam bewusst war, dass der Materialbedarf bei interventionellen Eingriffen gross ist, waren sie doch über die grossen Abfallmengen erstaunt. So kann an einem Tag je nach Eingriff im Herzkatheterlabor bis zu 100 Kilogramm Müll anfallen.

Wie es weitergeht 

Die Sensibilisierung für den Umgang mit Ressourcen und Abfall wird insgesamt sehr positiv wahrgenommen. Im Herzkatheterlabor zeigen die Ergebnisse bereits konkrete Wirkung: Die Mitarbeitenden achten heute noch bewusster auf die Abfallthematik und insbesondere auf eine korrekte Mülltrennung. Ideen für weitere Forschung und Projekte in diesem Schnittstellenbereich sind bereits vorhanden – innerhalb des Spitals, aber auch über das USB hinaus.

 

«Wir hoffen, dass Publikationen wie diese in anderen Spitälern, aber auch in der Industrie, zum Umdenken anregen und ganz konkret Verpackungsdimensionen oder der Umgang mit Gebrauchsanweisungen hinterfragt werden.» – Jasper Boeddinghaus

 

Die beteiligten Teams sind sich einig: Nachhaltigkeit im Spital ist nur durch gemeinsames Vorgehen aller Akteure möglich. Die Studie zeigt, wie viel Potenzial in interdisziplinärer Zusammenarbeit steckt und wie wertvoll gemeinsame Lösungen für eine nachhaltige Spitalversorgung sind. Sie bildet einen wichtigen ersten Schritt, um ökologische Hotspots sichtbar zu machen und ressourcenschonendere Lösungen anzuregen. Zudem schafft sie eine Grundlage für weitere Forschung zu Materialwahl und Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen und dazu, wie Abfall reduziert werden kann.