Forschung
Clinical Research Grant 2026 (CHF 27'500)
Das USB-Tumorzentrum schreibt den Clinical Research Grant for Oncology and Hematology 2026 aus.
Die Förderung unterstützt klinische Forschungsprojekte mit direktem Bezug zur Onkologie, Hämatologie, chirurgischen Onkologie, Bildgebung bei Krebserkrankungen und Krebsdiagnostik. Die Ausschreibung steht grundsätzlich allen Fachrichtungen offen, sofern das Projekt zur Verbesserung der Krebsversorgung beiträgt.
Eckpunkte:
- Zielgruppe: Klinisch tätige Nachwuchsforschende des Universitätsspitals Basel (bis 10 Jahre nach MD oder PhD).
- Förderung: CHF 27'500 für Projekte mit einer Dauer von 12–24 Monaten.
- Zweck: Ermöglichung von geschützter Forschungszeit.
- Frist: 29. Mai 2026.
Forschungsgruppen
Stammzellen und Regeneration
Stammzellen sind in verschiedenen Organen für die Regeneration zuständig. So stellen beispielsweise Blutstammzellen, die sich im Knochenmark befinden, während des gesamten Lebens alle Blutzellen bereit. Diese Blutstammzellen werden bereits während der Embryonalentwicklung angelegt. Trotz verschiedener Schutzmechanismen können Stammzellen mit der Zeit – vor allem nach Exposition gegenüber bestimmter toxischer Substanzen oder auch mit zunehmendem Alter – Schädigungen erleiden, zum Beispiel in Form sogenannter «genetischer Veränderungen» oder «Mutationen», die ihre Erbsubstanz verändern. Im ungünstigen Fall verleihen solche Schädigungen Wachstumsvorteile und erlauben ein Ausbreiten ge-schädigter Zellen im Knochenmark, während hier vorhandene gesunde Zellen verdrängt werden. Wenn weitere Mutationen hinzukommen, bzw. die Knochenmarkumgebung durch die veränderten Zellen geschädigt wird, können Leukämien entstehen. Ähnliche Mechanismen spielen sich wahrscheinlich während der Tumorentstehung in anderen stammzellhaltigen Organen ab, sind aber hier meist weniger gut untersucht.
Unsere Forschungsgruppe beschäftigt sich mit dem Studium der Stammzellen in der Regeneration sowie in der Tumorbiologie. Wir studieren, wie Stammzellen während der Entwicklung entstehen, später im Knochenmark überleben, und hier - im Falle einer Krebserkrankung - mit dem Knochenmark und den Krebszellen interagieren. Unser Interesse fokussiert sich dabei insbesondere auf Leukämie-Erkrankungen und auf bestimmte Genveränderungen, die bei Patienten mit Leukämie auf einen ungünstigen klinischen Verlauf hindeuten (z.B. betreffend das Stammzellgen EVI1). Unter Hinzunahme verschiedener Forschungsmodelle analysieren wir die Auswirkungen dieser genetischen Veränderungen auf die Leukämiezellen selbst, sowie auf die Interaktion dieser mit den gesunden Stammzellen und der Umgebung. In Leukämien, aber auch in anderen Krebsarten (z.B. in Brust- und Ovarialkarzinomen), untersuchen wir wie Tumorzellen Stammzelleigenschaften verwenden, um Krebserkrankungen auszulösen und sich vor konventionellen Chemo- oder Strahlentherapien sowie der körpereigenen Immunüberwachung zu schützen.
Unser Ziel ist es, durch ein vertieftes Verständnis dieser Vorgänge neuartige Therapien zu entwickeln, die gegen resistente Tumorzellen mit Stammzelleigenschaften ebenfalls Wirksamkeit zeigen.
Immuntherapie
Unser Immunsystem hält nicht nur etliche mikrobielle Krankheitserreger in Schach, es ist auch pausenlos im Einsatz, um entartete Körperzellen, soge-nannte Krebszellen zu identifizieren und zu eliminieren. Aber wie einige Bakterien und Viren, die als Teil ihrer Überlebensstrategie unser Immunsystem zu überlisten vermögen, entwickeln auch Tumoren Mechanismen, um die Funktion des Immunsystems zu unterwandern und nicht von ihm entdeckt zu werden. Sind Immunzellen trotzdem in die Umgebung eines Tumors oder gar in ihn selbst eingedrungen, kann ein Tumor die einst angriffslustigen Killerzellen dahingehend «entwaffnen», dass sie ihn nicht mehr attackieren können. Und genau hier setzt die moderne Immuntherapie an. Sogenannte therapeutische, monoklonale Antikörper sind in der Lage solche Killerzellen wieder «scharf» zu machen. Diese Antikörper binden an inhibitorische Rezeptoren auf einer Killerzelle und verhindern so, dass diese «negative» Signale weiterleiten, die für den Funktionsverlust der Killerzellen verantwortlich sind. Günstigstenfalls können die Killerzellen dann wieder den Zelltod der Krebszelle auslösen.
Wir können unseren Patienten die neuesten Wirkstoffe aus dem Bereich der Immuntherapie im Rahmen klinischer Programmen anbieten. Patienten mit den verschiedensten Krebserkrankungen können an unserem Tumorzentrum in klinische Studien eingeschlossen werden, um ihnen Zugang zu hochmodernen Wirkstoffen zu ermöglichen. Im Rahmen unserer Phase I – Einheit ermöglichen wir unseren Patienten insbesondere den Zugang zu Medikamenten, die sich noch in der klinischen Entwicklung befinden und nicht im Rahmen einer «Standardbehandlung» verfügbar sind.
Für den Erfolg einer solchen Immuntherapie ist es nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen entscheidend, wie viele und vor allem welche Immunzellen sich im Tumor befinden. Wir entwickeln daher im Labor Testsysteme, die es uns ermöglichen, die Wirksamkeit neuer Immuntherapien besser vorherzusagen und damit die Suche nach der optimalen Therapie oder Therapiekombination erleichtern. Ganz im Sinne der personalisierten Medizin wird es perspektivisch möglich sein, für jeden einzelnen Patienten anhand der Immunzellen in seinem Tumor und zusätzlicher Biomarker abzuschätzen, welche Immuntherapie bei ihm am besten anschlagen wird und welche Erfolgsaussichten diese hat. Denn was sich in der Tumormikroumgebung zwischen Tumor und Immunzellen abspielt, hat einen dramatischen Einfluss auf das Wachstum der Tumoren und den Therapieerfolg.
Ein weiterer wichtiger Forschungszweig beschäftigt sich damit, wie die Im-muntherapie optimal in bereits bestehende onkologische Behandlungen zu integrieren ist. So besteht die Hoffnung, dass die Immuntherapie noch effektiver wirkt, wenn sie zusammen mit anderen Therapien eingesetzt wird. Unsere Forschung konnte zeigen, dass erworbene Resistenzen gegen einzelne Medikamente vermieden werden können, wenn Immuntherapien mit unterschiedlichen Wirkmechanismen gleichzeitig gegeben werden. Der Tumor kann somit effektiver zurückgedrängt werden. Die Immuntherapie kann aber auch zusammen mit einer konventionellen Chemotherapie oder Strahlentherapie gegeben werden. Wir konnten zeigen, dass bestimmte Chemotherapien das Immunsystem stimulieren und so in idealer Weise mit der Immuntherapie kombiniert werden können. Eine weitere wichtige Kombination ist die gleichzeitige Verabreichung von Immuntherapien mit sogenannten anti-angiogenetischen Substanzen, also Medikamenten, welche die durch den Tumor ausgelöste überschiessende Blutgefässbildung im Tumor hemmen. Diese Tumor-eigenen Blutgefässe versorgen einerseits den Tumor mit Nährstoffen und Sauerstoff, andererseits unterscheiden sie sich von «normalen Blutgefässen» dahingehend, dass sie Abwehrzellen des Immunsystems nur einen beschränkten Zugang in den Tumor ermöglichen. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Immuntherapie, wenn sie gleichzeitig mit diesen anti-angiogenetischen Substanzen verabreicht wird, erheblich bessere Therapieerfolge erzielt. Die Abwehrzellen können nun leichter zu den Tumorzellen gelangen und diese zerstören.
Prof. Alfred Zippelius
Co-Chefarzt
Medizinische Onkologie FMH, Mitglied Tumorzentrum, Leiter Labor Tumorimmunologie
Hauttumore, Thoraxtumore, Immuntherapie
Ovarialkarzinom
Unser Forschungsinteresse gilt den gynäkologischen Krebserkrankungen im Allgemeinen und dem Ovarialkarzinom im Speziellen. Das (epitheliale) Ovarialkarzinom hat die höchste Mortalität innerhalb der gynäkologischen Malignome da aufgrund fehlender Symptome die Krankheit bei 75 Prozent der Patientinnen erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Unsere Forschung zielt darauf ab, Methoden und Mittel zu finden, um diese Erkrankung möglichst früh und zuverlässig zu erkennen und im Sinne der personalisierten Medizin die für jede Patientin beste Therapie zu finden, Risikogruppen besser zu identifizieren, und nicht zuletzt neue, wirksamere und kosteneffektivere Therapieformen zu suchen. Unsere Forschung reicht von der Grundlagenforschung über die transnationale bis hin zur Patienten-orientierter Forschung, einschliesslich der Durchführung klinischer Studien.
Die Schwerpunkte aus Sicht der Patientinnen-orientierten Forschung befassen sich mit der Evaluierung von neuen Therapieoptionen und mit Forschungsprojekten zur Optimierung der Diagnosestellung, von Therapien und Operationsprozessen und zur Verbesserung des Qualitätsmanagements und der Kosten-Nutzen-Effektivität von Eingriffen und Behandlungen: dies, damit jeder Patientin diejenige Therapie und Behandlung angeboten werden kann, wovon sie am meisten profitiert und welche eine ausgewogene Kosten-Nutzenbilanz aufweist. Diese Forschung geschieht innerhalb retro- und prospektiver klinischer Multizenter-Studien, das heisst in Zusammenarbeit mit lokalen, nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen und Spitälern.
Einer unserer Schwerpunkte ist die Erforschung der molekularen Ursache(n) dieser Erkrankung. Obwohl mittlerweile anerkannt, dass dies eine heterogene Erkrankung ist, werden Patientinnen üblicherweise mit «den Standardtherapien» behandelt. Die Identifizierung der molekularen Ursachen (Signaturen) dieser Heterogenität wird uns helfen, künftig für jede Patientin oder Gruppen von Patientinnen die optimalste, d.h. für sie «massgeschneiderte» Therapie oder Behandlung. Dazu gehört es auch, neue und vor allem zuverlässigere Methoden und Indikatoren, z.B. sogenannte Tumor- oder Biomarker, zur Früherkennung dieser Erkrankung zu finden. Für diese Forschung profitieren wir von unseren extensiven Biobanken mit Blut- und Gewebeproben von nationalen und internationalen Kohorten.
Einer unserer Schwerpunkte ist die Glykobiologie, d.h. wir erforschen mithilfe unserer eigens dazu entwickelten Array-Plattformen zuerst in Zelllinienmodellen und danach in Kleintiermodellen die Rolle und Funktion von Glykanen (Zuckermolekülen) u.a. in der Entstehung und dem Fortschreiten des Ovarialkarzinoms und deren Funktionen bei der Immunantwort. Diese Glykane kommen in diversen strukturellen Varianten auf praktisch allen Proteinen und Lipiden in allen Zellen vor und üben für die Zellen essenzielle biologische Funktionen aus. Interessanterweise kommen gewisse Glykanstrukturen nur in Karzinomzellen vor, was darauf hindeutet, dass diese eine karzinom-spezifische Funktion haben. Einiges deutet auch darauf hin, dass sich die Konzentration von Antikörpern gegen gewisse Glykanstrukturen, sogenannte Antiglykan-Antikörper, im Blutserum von Patientinnen und gesunden Frauen unterscheidet: was bedeuten könnte, dass gewisse Glykane Tumor- oder Biomarkereigenschaften haben und sogar als Zielmoleküle für beispielsweise Immuntherapien dienen könnten. Solche Antiglykan-Antikörper befinden sich auch in der Brustmilch von stillenden Müttern und im Urin: welche biologische Funktion diese Antikörper haben, ist weitgehend unbekannt und ist ebenfalls Gegenstand unserer Forschung.
Prof. Viola Heinzelmann-Schwarz
Co-Leiterin Frauenklinik
Chefärztin Gynäkologie/Gyn. Onkologie
Studien
Teilnahme an Studien
Klinische Studien haben zum Ziel, die Erkennung und Behandlung von Krebs zu verbessern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt in vielen, ganz unterschiedlichen Bereichen – von der Früherkennung über modernste neue Behandlungsmethoden bis hin zu unterstützenden Massnahmen für Patienten und Angehörige (Stressbewältigung, Bewegung u.a.).
Als Studienteilnehmer haben Sie die Gewissheit, dass Sie nach dem modernsten Stand der Wissenschaft und unter strenger, mehrstufiger Qualitätskontrolle behandelt werden. Alle Studien sind von der Ethikkommission beider Basel überprüft und freigegeben worden. Die Teilnahme an Studien ist grundsätzlich freiwillig.
Am Universitätsspital besteht die Möglichkeit aktiv an klinischen Studien teilzunehmen. Wenn Sie an einer Studienteilnahme interessiert sind, fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt ob für Ihre spezifische Erkrankung eine Studie offen ist.
Antworten zu häufig gestellten Fragen bezüglich einer Teilnahme an klinischen Studien finden Sie bei der Onkologie.
Verschiedene Tumore / Phase I Studien
DODEKA
Eine Phase I Studie zur Beurteilung der Sicherheit und frühen Anzeichen der Wirksamkeit des humanen monoklonalen Antikörper-Zytokin Fusionsproteins IL12-L19L19.
Kontakt: Prof. Heinz Läubli
ISCA-CHECK
Sicherheit und Modulation der adaptiven Immunität durch Iscador® Qu Viscum Album Extrakt bei Patienten mit fortgeschrittenen, wiederkehrenden oder metastasierten Krebserkrankungen, die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren behandelt werden.
Kontakt: Prof. Mascha Binder
Brustzentrum
VISION I: Intelligent Vacuum assisted biopsy Immediately before Surgery as an Intra- or pre-Operative surrogate for patient response to Neoadjuvant chemotherapy for breast cancer (VISION I)
Prinicipal Investigator
Christian Kurzeder
Kontakt: christian.kurzeder@usb.ch
ELEGANT: ELacestrant versus Standard Endocrine Therapy in Women and Men with Node-positive, EstroGen Receptorpositive, HER2-negative, EArly Breast CaNcer with High Risk of Recurrence - A Global, Multicenter, Randomized, Open-label Phase 3 STudy (ELEGANT)
Prinicipal Investigator
Christian Kurzeder
Kontakt: christian.kurzeder@usb.ch
WO45654 (INAVO123): WO45654 (INAVO123), a Phase III, multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled study, is to evaluate the efficacy and safety of the triplet combination of inavolisib plus a cyclin-dependent kinase 4 and 6 inhibitor (CDK4/6i; palbociclib) and letrozole versus placebo plus a CDK4/6i (palbociclib) and letrozole in the firstline setting in patients with endocrine-sensitive PIK3CA-mutated hormone receptor-positive (HR + ), humanepidermal growth factor receptor 2-negative (HER2-), advanced breast cancer (ABC)
Prinicipal Investigator
Christian Kurzeder
Kontakt: christian.kurzeder@usb.ch
MK-2870-010: An Open-label, Randomized Phase 3 Study of MK-2870 as a Single Agent and in Combination with Pembrolizumab Versus Treatment of Physician’s Choice in Participants with HR+/HER2- Unresectable Locally Advanced or Metastatic Breast Cancer
Prinicipal Investigator
Christian Kurzeder
Kontakt: christian.kurzeder@usb.ch
Relay Study: A Phase 3 Open-label Randomized Study Assessing the Efficacy and Safety of RLY-2608 + Fulvestrant Versus Capivasertib + Fulvestrant as Treatment for PIK3CA-mutant Hormone Receptor Positive, Human Epidermal Growth Factor Receptor 2 Negative (HR+/HER2-) Locally Advanced or Metastatic Breast Cancer Following Recurrence or Progression On or After Treatment with a CDK4/6 Inhibitor
Prinicipal Investigator
Anton Oseledchyk
Kontakt: anton.oseledchyk@usb.ch
Gynäkologisches Tumorzentrum
Kontakt: studien.gynaekologie@usb.ch
Prinicipal Investigator
Prof. Viola Heinzelmann
OV PRESCISION:
A randomized controlled Swiss trial examining the benefit of a tumor- and patient-specific cancer
therapy in ovarian cancer
Expression IX:
ENGOT-GYN4 Longterm survival with gynecological cancer_Weltweite UMFRAGE zum LANGZEITÜBERLEBEN bei
gynäkologischer KREBSERKRANKUNG (ausgeschlossen sind alle epitheliale Ovarialkarzinome)
Hirntumorzentrum
GLIOSUN, Philogen - A Study to Evaluate the Safety and Efficacy of the Tumor-targeting Human Antibody-cytokine Fusion Protein L19TNF
Plus Standard Temozolomide Chemoradiotherapy in Patients With Newly Diagnosed Glioblastoma
Prinicipal Investigator
Dr. Benjamin Thiele
Kontakt: benjamin.thiele@usb.ch
SAKK 70/24, PHENIX - Open-label phase II clinical trial to test the safety and efficacy of trimipramine in combination with Bevacizumab and Atezolizumab in patients with recurrent glioblastoma
Prinicipal Investigator
Dr. Benjamin Thiele
Kontakt: benjamin.thiele@usb.ch
GLUGLIO, University of Zurich - A Phase Ib/II Randomized, Open Label Drug Repurposing Trial of Glutamate Signaling Inhibitors in Combination With
Chemoradiotherapy in Patients With Newly Diagnosed Glioblastoma
Prinicipal Investigator
Heinz Läubli
Kontakt: heinz.laeubli@usb.ch
Lungentumorzentrum
ETOP 23-22 RAISE
A single-arm phase II trial of the addition of niraparib to anti-PD-L1 antibody maintenance in patients with SLFN11-positive, extensive-disease small cell lung cancer
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
EMBOLD-223674, GSK
A Phase 3, Multicenter, Randomized, Open-label Clinical Study of GSK5764227, a B7-H3 Antibody Drug Conjugate (ADC), Compared With Topotecan in Participants With Relapsed Small Cell Lung Cancer (SCLC)
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
Frühes und lokal fortgeschrittenes Stadium
ETOP 27 - 23 ARCH
A randomised phase III trial of adjuvant cemiplimab in patients with resected stage II-IIIA NSCLC who have not received prior adjuvant chemotherapy
Kontakt: Dr. Christian Frenzel
ETOP 25-23 ADOPT - lung
An international, multicentre, open-label randomised phase III trial to evaluate the benefit of adding adjuvant durvalumab after neoadjuvant chemotherapy plus durvalumab in patients with stage IIB-IIIB (N2) resectable NSCLC
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
CA266-0001, BMS
A Randomized, Multicenter, Open-label Phase 3 study of Pumitamig Monotherapy Compared to Durvalumab in Participants with Unresectable Stage III NSCLC Without Progression After Concurrent Chemoradiation Therapy
(ROSETTA Lung-201)
Kontakt: Dr. Benjamin Thiele
Fortgeschrittenes Stadium erste Linie
Krascendo 2
A Phase III, Randomized, Open-Label Study Evaluating the Efficacy and Safety of Divarasib and Pembrolizumab Versus Pembrolizumab and Pemetrexed and Carboplatin or Cisplatin in Patients With Previously Untreated, KRAS G12CMutated, Advanced or Metastatic Non-Squamous Non-Small Cell Lung Cancer
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
Krascendo 170 Lung
A Phase Ib/II, Open-Label, Multicenter Study Evaluating the Safety, Activity, and Pharmacokinetics of GDC-6036 in Combination With Other Anti-Cancer Therapies in Patients With Previously Untreated Advanced Or Metastatic Non- Small Cell Lung Cancer With a KRAS G12C Mutation
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
20250089, AMGEN
A Rollover Study of Sotorasib with or without Panitumumab for the Treatment of Cancer Subjects with KRAS p.G12C Mutation Previously Treated in an Amgen-Sponsored Study
Kontakt: Dr. Benjamin Kasenda
CTL-002-003
A Phase 2, Randomized, Blinded, Placebo-Controlled Trial Investigating the Efficacy and Safety of Visugromab versus Placebo, in Combination with Pembrolizumab, Pemetrexed, and Carboplatin, in First-Line Treatment of Participants with Metastatic Non-Squamous Non-Small Cell Lung Cancer (GDFATHER-NSCLC-01)
Kontakt: Dr. Benjamin Thiele
Fiber-Boost, HOCH
A Multicenter, 2:1 Randomized, Controlled Trial to Study the Effects of a High-Fiber Dietary Intervention on ctDNA Clearance and the Microbial and Immunological Landscape in Immune Checkpoint Blockade-Treated Advanced Non- Small Cell Lung Cancer
Kontakt: Prof. Heinz Läubli
SAKK 18/24
Reduced-dose carboplatin-doublet-chemotherapy + Cemiplimab vs Cemiplimab monotherapy in treatment naive older and frail patients with metastatic NSCLC with PD-L1 <50%
Kontakt: Dr. Christian Frenzel
SAKK 19/24
A randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter phase II/III trial evaluating the efficacy and safety of intravenous and oral magnesium supplementation in addition to standard first-line chemo-immunotherapy in patients with unresectable stage III or metastatic stage IV non-small cell lung cancer (NSCLC)
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
Fortgeschrittenes Stadium zweite und weitere Linien
BaseTIL-02L
A phase II trial of Adoptive Cell Therapy with Tumor-infiltrating Lymphocytes in patients with Non-Small Cell Lung
Cancer. The BaseTIL-02L trial
Kontakt: Prof. Heinz Läubli
RASolve 301, Revolution Medicines
A Phase 3 Multicenter, Open Label, Randomized Study of RMC-6236 Versus Docetaxel in Patients With Previously Treated Locally Advanced or Metastatic RAS[MUT] NSCLC
Kontakt: PD Dr. Benjamin Kasenda
CTL-002-004, CatalYm
A Phase 2, Randomized, Blinded, Placebo-Controlled Trial Investigating the Efficacy and Safety of Visugromab plus Nivolumab with or without Docetaxel versus Docetaxel in Second-Line Treatment of Participants with Metastatic Non-Squamous Non-Small Cell Lung Cancer (GDFATHER-NSCLC-02)
Kontakt: Dr. Benjamin Thiele
Lymphome (Non-Hodgkin)
Rezidiviert/Refraktär
NX-5948-301
Eine Phase I Studie zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit von NX-5948, einem Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Degrader, bei Patientinnen und Patienten mit rezidivierten/refraktären B-Zell-Malignomen.
Kontakt: PD Dr. Benjamin Kasenda
CA123-1000
Eine Phase I/II Studie mit BMS-986458 allein oder in Kombination mit Anti-Lymphom-Wirkstoffen bei rezidiviertem/refraktärem Non-Hodgkin Lymphom.
Kontakt: Dr. Fatime Krasniqi
Melanome
OptimUM-10, IDEAYA Biosciences
A Randomized, Phase 3, Open-label Study of Neoadjuvant Darovasertib in Subjects With Primary Non-metastatic Uveal Melanoma (OptimUM-10)
Kontakt: Dr. Andreas Schmitt
Mesotheliome
eVOLVE-Meso
Eine Phase III Studie mit Volrustomig in Kombination mit Chemotherapie im Vergleich zu alleiniger Chemotherapie bei inoperablem Pleuramesotheliom.
Kontakt: Dr. Benjamin Thiele
Sarkome
SAKK 57/24
Durchführbarkeit der neoadjuvanten Gesamtbehandlung mit Hyperthermie bei Patienten mit Hochrisiko-Weichteilsarkomen der Extremitäten und des Rumpfes.
Kontakt: Dr. Fatime Krasniqi
Urologisches Tumorzentrum
Prostatakarzinom
ProBio
A Biomarker Driven Study in Patients With Metastatic Prostate Cancer (ProBio)
Kontakt: frank.stenner@usb.ch
MK2400-001
Eine Phase III Studie zum Vergleich von Ifinatamab Deruxtecan mit Docetaxel bei Teilnehmern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC).
Kontakt: Prof. Frank Stenner
Zentrum für Hämato-Onkologie
INCMOR0208-301 - A Phase 3 Study to Assess Efficacy and Safety of Tafasitamab Plus Lenalidomide and Rituximab Compared to Placebo Plus Lenalidomide and Rituximab in Patients With Relapsed/Refractory (R/R) Follicular Lymphoma or Marginal Zone Lymphoma.
LYMPHOMA, Follicular Lymphoma
Prinicipal Investigator
Fatime Krasniqi
Kontakt: Fatime.Krasniqi@usb.ch
SGN35-031 Echelon-3 - A Randomized, Double-blind, Placebo-Controlled, Active-Comparator, Multicenter, Phase 3 Study of Brentuximab Vedotin or Placebo in Combination With Lenalidomide and Rituximab in Subjects with Relapsed or Refractory Diffuse Large B-cell Lymphoma (DLBCL)
LYMPHOMA, Diffuse Large B Cell Lymphoma, relapsed or refractory
Prinicipal Investigator
Frank Stenner
Kontakt: frank.stenner@usb.ch
Priothera - A prospective randomized, double-blind, placebo-controlled, multi-center phase III study to evaluate the efficacy and safety of mocravimod as an adjunctive and maintenance treatment in adult acute myeloid leukemia (AML) patients undergoing allogeneic hematopoietic cell transplantation (HCT).
Prinicipal Investigator
Francesca Matteazzi
Kontakt: Francesca.Matteazzi@usb.ch
EMN30/ MajesTEC-4 - Phase 3 Study of Teclistamab in Combination With Lenalidomide and Teclistamab Alone versus Lenalidomide Alone in Participants With Newly Diagnosed Multiple Myeloma as Maintenance Therapy Following Autologous Stem Cell Transplantation.
Prinicipal Investigator
Dominik Heim
Kontakt: dominik.heim@usb.ch
Haplo NK-DLI Studie - A Phase I/II single center study to assess the safety, tolerability and feasibility of pre-emptive immunotherapy with in vitro expanded natural killer cells in patients treated with haploidentical stem cell transplantation for AML/MDS.
Prinicipal Investigator
Jakob Passweg
Kontakt: jakob.passweg@usb.ch
IPIG- Register - The International PNH (Paroxysmal Nocturnal Hemoglobinuria) Interest Group Registry
Prinicipal Investigator
PD Dr. Drexler Beatrice
Kontakt: Beatrice.Drexler@usb.ch
HOVON173 - Prospective, multicenter, randomized, double-blind, placebocontrolled phase III with Ivosidenib and Azacitidine with or Without Venetoclax in Adult Patients with Newly Diagnosed IDH1-Mutated AML or MDS/AML considered Ineligible for Intensive Chemotherapy.
Prinicipal Investigator
Corinne Widmer
Kontakt: corinne.widmer@usb.ch
HOVON177 - Prospective, multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled phase III study to assess revumenib in combination with azacitidine + venetoclax in adult patients with newly diagnosed NPM1-mutated or KMT2A-rearranged AML ineligible for intensive chemotherapy.
Prinicipal Investigator
Eva Heilmann
Kontakt: evamaria.heilmann@usb.ch
EMN39 - A Randomized, Open-Label, Controlled Phase 3 Study Comparing Daratumumab, Lenalidomide and Dexamethasone Induction followed by Linvoseltamab Versus continued Daratumumab, Lenalidomide,and Dexamethasone in Newly Diagnosed Transplant Ineligible Multiple Myeloma Patients.
Prinicipal Investigator
Dominik Heim
Kontakt: dominik.heim@usb.ch
KRT-232-115 - A Phase 3, Randomized, Double-blind, add-on Study evaluating the safety and efficacy of Navtemadlin plus Ruxolitinib vs Placebo plus Ruxolitinib in Patients with Myelofibrosis who have a suboptimal response to Ruxolitinib
Principal Investigator
Dr. Michael Bader
Kontakt: Michael.Bader@usb.ch
RAPID-01 Trial - Pharmacoscopy-guided clinical standard-of-care in relapsed/refractory acute myeloid leukemia, a randomized phase-2 clinical trial
Principal Investigator
Prof. Dr.Jörg Halter
Kontakt: Joerg.Halter@usb.ch
AVANTGARDE: Non-Interventional Study to Describe Real-World Treatment Patterns and Clinical Outcomes in Treatment-Naïve Chronic Lymphocytic Leukemia Patients Treated with Fixed-Duration Acalabrutinib + Venetoclax ± Obinutuzumab as First-Line Therapy
Principal Investigator
Astrid Tschan-Plessl
Kontakt: Astrid.Tschan-Plessl@usb.ch
Zentrum für Hauttumore
Imlygic (Amgen 20130193) - A Postmarketing Prospective Cohort Study of Melanoma Patients Treated With IMLYGIC® (Talimogene Laherparepvec) in Clinical Practice to Characterize the Risk of Herpetic Infection Among Patients, Close Contacts, and Health Care Providers; and Long-term Safety in Treated Patients
MELANOMA
Prinicipal Investigator
Heinz Läubli
Kontakt: heinz.laeubli@usb.ch
Zentrum für Neuroendokrine- und Endokrine Tumore
LUMED - 177Lu-PP-F11N for Receptor Targeted Therapy and Imaging (Theranostics) of Metastatic Medullary Thyroid Cancer – a Pilot and a Phase I Study.
Prinicipal Investigator
Christof Rottenburger
Kontakt: christof.rottenburger@usb.ch
NCT05359146 - Combined Beta- Plus Auger Electron Therapy Using a Novel Somatostatin Receptor Subtype 2 Antagonist Labelled With Terbium-161 (161Tb-DOTA-LM3) (Beta plus)
Prinicipal Investigator
Julia Fricke
Kontakt: julia.fricke@usb.ch
NCT03049189 - A Prospective, Randomised, Controlled, Open-label, Multicentre Phase III Study to Evaluate Efficacy and Safety of Peptide Receptor Radionuclide Therapy (PRRT) With 177Lu-Edotreotide Compared to Targeted Molecular Therapy With Everolimus in Patients With Inoperable, Progressive, Somatostatin Receptor-positive (SSTR+), Neuroendocrine Tumours of Gastroenteric or Pancreatic Origin (GEP-NET)
Prinicipal Investigator
Damian Wild
Kontakt: damian.wild@usb.ch
«Wäre NETest der Test» - Verbesserung der klinischen Betreuung durch einen neu entwickelten Biomarker (NETest) bei Patienten mit Neuroendokrinen Tumoren
Prinicipal Investigator
Alin Chirindel
Kontakt: alin.chirindel@usb.ch
NCT06455358 - 61Cu-NODAGA-LM3 PET/CT for the Detection of Neuroendocrine Tumors (COPPER PET in NET)
Prinicipal Investigator
Guillaume Nicolas
Kontakt: guillaume.nicolas@usb.ch