Dr. Sandra Eckstein und Naemi Kurylec bei einer Leistungsbesprechung

Offre

Ce que signifient les soins palliatifs

"Palliatif" vient de "pallium", le mot latin pour manteau, et du terme anglais "care", qui signifie "soigner, prendre soin, garder et s'occuper".

Les soins palliatifs peuvent donc être considérés comme une sorte de manteau qui offre protection et sécurité au patient et à ses proches. Ce manteau doit également laisser place au courage et au renforcement de l'autodétermination et permettre une qualité de vie aussi élevée que possible dans les différentes phases de la maladie.

En s'appuyant sur la définition de l'Organisation mondiale de la santé (OMS), les soins palliatifs sont une approche visant à améliorer la qualité de vie des patients et de leur entourage confrontés à une maladie potentiellement mortelle et/ou chroniquement évolutive.

Ce que les soins palliatifs offrent

Les soins palliatifs mettent l'accent sur la détection précoce et globale et le traitement optimal des troubles tels que la douleur, la détresse respiratoire, l'agitation, l'insomnie, les troubles digestifs, l'anxiété, la dépression et le désespoir.

Un objectif important est également de prévenir les souffrances et les complications qui surviennent au cours d'une maladie.

Le traitement de la maladie de base, par exemple une chimiothérapie ou une radiothérapie, et les soins palliatifs ne s'excluent pas mutuellement, mais se complètent judicieusement.

Les besoins des personnes en situation palliative peuvent être très différents. L'objectif des soins palliatifs est de trouver le meilleur traitement possible et approprié pour chaque patient, à chaque moment de la maladie.

Unser Angebot am USB

Das Palliative Care Team des USB begleitet stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten mit palliativen Bedürfnissen. Unsere Tätigkeit kann von den betreuenden Ärztinnen und Ärzten im Sinne eines Konsils (Beratung durch eine Fachärztin oder Facharzt und einer Pflegefachperson)  angefordert werden.

 

Zum Angebot des Palliative Care-Konsildienstes zählen folgende Aufgaben:

  • Erfassung und Linderung von Symptomen wie Schmerzen, Atemnot, Unruhe, Verstopfung und anderen körperlichen Beschwerden
  • Beratung zur Therapieziel– und Entscheidungsfindung und gemeinsames Planen des weiteren Therapieweges
  • Beratung bei der Erstellung von Patientenverfügungen
  • Unterstützung der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen bei seelischen oder spirituellen Belastungen
  • Unterstützung bei Organisation und Aufbau eines Versorgungsnetzes, in das die Patientin oder der Patient stabilisiert entlassen werden kann
  • Begleiten von sterbenden Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen im Spital
  • Einbindung anderer Fachdisziplinen wie Schmerzdienst, Physiotherapie, Psychoonkologie, Seelsorge, Sozialdienst.
  • Kontinuität als Ansprechpartner für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Hausarzt und ambulante Dienste

Umgang mit Wunsch nach assistiertem Suizid

Der Wunsch nach assistiertem Suizid ist ein sehr persönliches und sensibles Thema. Es ist uns wichtig, dass Patientinnen und Patienten, die diesen Weg in Erwägung ziehen, offen über ihre Belastungen und Wünsche sprechen können.

Offre

In einer umfassenden Anamnese ermitteln wir die palliativen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten und ihrem Umfeld. Die Probleme werden priorisiert und ein Behandlungsziel festgehalten. Hierzu machen wir konkrete Vorschläge z.B. zur Medikation oder anderen Massnahmen.
 
Um den vielschichtigen Bedürfnissen von Patienten in palliativen Situationen gerecht zu werden bedarf es dabei eines ständigen Austauschs des behandelnden Teams. So arbeiten wir eng mit  den behandelnden Onkologen und den Kollegen des Schmerzdienstes, der Psychoonkologie, der Psychosomatik, der Physiotherapie, der Seelsorge, der Ernährungsberatung, dem Case Management und der Sozialberatung zusammen.
 
Die Patientin und den Patienten inklusive Umfeld erachten wir als wichtigen Teil des Teams. Mit Respekt für die Vorstellungen, Wünsche und Werte möchten wir im Dialog die physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse wahrnehmen und diesen begegnen.
 
Palliative Care unterstützt und begleitet Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Palliative Care bejaht das Leben und erachtet Sterben als einen normalen Prozess. Ziel der Palliative Care ist es, körperliche, soziale, psychologische und auch spirituelle Probleme der Patientinnen und Patienten zu erfassen und diesen zu begegnen. Palliative Care schliesst somit medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung mit ein.

Innovative Palliative Care

Am USB entwickeln wir Palliative Care kontinuierlich weiter, um den Bedürfnissen schwerkranker Patient*innen besser gerecht zu werden. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die gesundheitliche Vorausplanung (GVP) – ein Prozess, der Patient*innen hilft, ihre Wünsche zur zukünftigen Versorgung frühzeitig zu klären und festzuhalten.

In unseren Studien erforschen wir Wege, die Würde und den Lebenssinn schwerkranker Patient*innen zu födern und ihr psychisches Wohlbefinden auch in schwierigen Lebensphasen zu stärken.

Dr. Sandra Eckstein, Naëmi Bähre und Rodica Kozak bei der Besprechung einer Patient*innenakte
Fort- und Weiterbildung

Ziel unserer Fort- und Weiterbildungen ist die Vermittlung von Fachwissen und die Entwicklung von Handlungs- und Reflexionskompetenz für die Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen.

Raum mit Menschen bei einer Fortbildung.