Legionärskrankheit: Was Sie wissen sollten

Aktuell wird im Kanton Basel-Stadt ein gehäuftes Auftreten der sogenannten Legionärskrankheit festgestellt. Dabei handelt es sich um Lungenentzündungen, die durch das Bakterium Legionella pneumophila verursacht werden. Das Gesundheitsdepartement hat die Bevölkerung über die Krankheit informiert.

2026-08-03, 16:00

Wie ist die Gefahrenlage?

Die wahrscheinlichste gesundheitsgefährdende Ansteckungsquelle konnte gemäss aktuellem Stand eruiert und eliminiert werden, weitere werden untersucht. Das Gesundheitsdepartement führt seine Kontroll- und Prüftätigkeit weiter, bis gesichert ist, dass die Gesundheitsgefährdung vollständig behoben ist.

 

Wie kann man sich anstecken?

Die Ansteckung erfolgt über das Einatmen von zerstäubten Wassertröpfchen, die Legionellen enthalten. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nicht statt.

 

Was tun bei Verdacht?

Legionellen können Lungenentzündungen verursachen. Personen mit Symptomen wie Atemnot, Fieber oder starkem Husten sollten sich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden. Eine frühzeitige Abklärung hilft, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

Das Universitätsspital Basel steht der Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt für Fragen und im Bedarfsfall für eine medizinische Abklärung zur Verfügung.